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Die Tränen liefen völlig ungehemmt aus ihren Augen, wie kleine klare Bergbäche, stetig und kaum hörbar.
Und weil sie einfach so flossen, so ganz ungehemmt und völlig erlaubt, hatte sie ein Augenweiss wie Neuschnee, der in der Sonne glitzert.
Sie weinte Kristalltränen der Erleichterung ohne das ihre Lider dabei anschwollen - sie weinte das schönste Weinen, dass ich je bewusst gesehen habe.
Ich konnte ihre Erleichterung nicht nur sehen, ich habe sie gefühlt und war neidisch, bald selbst zum Weinen gerührt, weil ich gar nicht mehr so genau weiss, wann ich aus so einem wunderbaren Grund geweint habe.
Sie laufen oft und ungefragt, sind meist schwarz verfärbt, aus blutroten Skleren - umrandet von geschwollenen Lidern.
Sie sind unerwünscht und doch den ganzen Tag präsent.
Sie erleichtern nie - sie legen noch mehr unsichtbare Felsen auf meine Seele.
Sie glitzern nie aber sie schmerzen in der Stirn.
Versteckt hinter make up.
Verdrängt von guter Laune.
Für die Meisten unsichtbar, warten sie nur ganz knapp unter der Oberfläche - jederzeit zum Bluten bereit.
17.3.13 16:12
 



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