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Das Grossartigste was man besitzen kann, wird ganz unterschiedlich definiert.
In den letzten Monaten erfuhr ich, dass das Banalste auf der Welt,
was für die Meisten vermutlich eine Selbstverständlichkeit im Leben ist,
das für mich Grossartigste - bei Weitem aber nicht einfach nur selbstverständlich ist.

Freunde!

Nur wenige habe ich vielleicht verloren, wobei es nicht als Verlust in dem Sinne zu sehen ist. Einige Freundschaften veränderten sich vielleicht von: vorher offensichtlich innig zu weniger innig. Weil das neue oder andere "Ich" ziemlich mühsam sein konnte.
Tut das weh?
Nein eigentlich nicht, ich kann’s ihnen nicht verübeln, so läuft es manchmal im Leben.
Andere wiederum präsentierten sich bald schon als Rettungsanker in einem sonst ziemlich kaputten Leben ohne Boden, ohne Ziel und ohne Sinn.

Oder ganz neue Freundschaften tauchten plötzlich auf, von denen man nie und nimmer glaubte, sie könnten zu so etwas Wunderbarem werden, wie sie es jetzt sind.
Locker ausgedrückt: man erkennt seine wahren Freunde erst, wenn man ganz besonders tief unten ist.
Selbst die grausamsten Niederlagen bringen immer auch ein wenig "Chance" mit sich.
Zu solch abartigen Zeiten, die ich niemandem auf dieser Welt wünsche, erfährt man, was wirklich aufrichtiges Mitgefühl ist, was "Auffangen" eigentlich wirklich bedeutet und wie viel man Freunden bedeuten kann.
Wie viel sie bereit sind zu geben, selbst wenn man eine lange Zeit sehr viel mehr als einfach nur "schlecht drauf" ist.
Wenn man ganz und gar nicht mehr der fröhliche Mensch ist, den die meisten sonst kennen. Obwohl ich noch immer der Meinung bin, ich wäre es nicht wert, weil ich mir nichts mehr wert bin.
Sie lassen es wenigstens für eine Weile vergessen.

Es mag bald schon sentimental klingen, wenn ich jetzt schreibe, dass ihnen mein Dank auf Lebenszeit garantiert ist...trifft aber genau den Kern.
Es bleibt unvergessen für mich und sollte sich für mich eines Tages die Gelegenheit bieten, auch nur ansatzweise das zurück geben zu können, was ich erfahren durfte - ich werde sie nutzen, ohne zu zögern und aus tiefstem Herzen.

Meine Freunde - von denen nur sehr, sehr wenige überhaupt wissen, dass ich sporadische Bloggerin bin.
Meine Freunde - die für mich nie wieder einfach nur eine Selbstverständlichkeit sind.
Meine Freunde - die mit all ihren Eigenheiten mein Leben bereichern, lebenswert machen und in ihrer Einzigartigkeit schlicht wunderbar sind.
16.3.13 14:45
 



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