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fly away like a lost beetle

Man kann versuchen neu anzufangen, irgendwo an einem neuen Arbeitsort - in der Hoffnung fast unerkannt und ohne Vorgeschichte voll und ganz akzeptiert und gemocht zu werden.
Man kann versuchen sein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen - alles auszutauschen was erinnert, was schmerzt.
Ein verzweifelter Versuch zu vergessen, zu verdrängen…in eine neu aufgebaute Welt zu fliehen.
Es funktioniert so lang man viel zu arbeiten oder zu organisieren hat - so lang man sich in kompensatorische Geschichten verkriecht.
So lang man nicht so gnadenlos mit sich selbst konfrontiert wird – sich selbst völlig ausgeliefert ist.
Wer in knapp zwei Jahren aus zwei verschiedenen aber völlig bedeutsamen Lebensbereichen erfahren muss, dass man nichts mehr wert ist….das man nie etwas wert war, der kann versuchen zu laufen und wird doch immer wieder eingeholt.
Komplimente und gegenteilige Aussagen von verschiedenen Seiten scheinen das nicht mehr wettmachen zu können.
Jede Sekunde scheint gespielt - so perfekt, dass man durchaus selbst überzeugt davon sein könnte - nur so zum Schein.
Wann wird das Spiel wieder Realität?
Vielleicht erst dann,
wenn man sich selbst wieder mag – ja sogar liebt,
wenn man sich selbst wieder glaubt – ja sogar vertraut?
War es je echt?
Woher soll man es wissen, wenn man es nie gelernt hat.
14.3.13 19:18
 



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